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Erklärung
"Dominus
Jesus"
über die Einzigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche.
Inhalt von "Dominus Jesus"
Einleitung
u
Lehre des katholischen Glaubens darlegen über die
Problematik über die Einzigkeit und die Heilsuniversalität Jesu Christi
und der Kirche.
u
Die Erklärung greift auf die Lehre in früheren Dokumenten
des Lehramts zurück.
I.
Fülle und Endgültigkeit der Offenbarung Jesu Christi
u
Ganze und vollständige Offenbarung.
u
Glaube --- innerer Überzeugung in anderen Religionen.
u
AT / NT sind vom Heiligen Geist inspiriert.
II.
Der fleischgewordene Logos und der Heilige Geist im Heilswerk
u
Jesus Christus.
u
Das Wirken des Heiligen Geistes.
III.
Einzigartigkeit und Universalität des Heilsmysteriums Jesu Christi
u
Christus ist der Retter der Welt. Er ist einzigartig.
u
Universale Heilswille des einen und dreifaltigen Gottes.
u
Können Gestalten und positive Elemente anderer Religionen
zum göttlichen Heilsplan gehören?
IV.
Einzigkeit und Einheit der Kirche
u
Ein Christus: ein Leib Christi: eine Kirche.
u
Diese Kirche ist verwirklicht [subsistit in] in der
katholischen Kirche, die vom Nachfolger Petri und von den Bischöfen in
Gemeinschaft mit ihm geleitet wird (LG 8).
LUMEN
GENTIUM 8,2
n
Die wahre und einzige
Kirche Christi existiert in geschichtlicher Konkretheit.
n
Die
konkrete Form dieser von Christus gestifteten Kirche ist die katholische
Kirche.
a)
nicht: römische, sondern katholische (als Summe und Einheit der
Teilkirchen)
b) kein absolutes, exklusives Identitätsurteil
u
In echten Teilkirchen ist die Kirche Christi gegenwärtig
und wirksam.
u
In anderen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften sind vielfältige
Elemente der Heiligung und der Wahrheit zu finden.
u
Die Kirche Christi ist nicht die Summe von Kirchen und
kirchlichen Gemeinschaften. Sie ist mehr als ein Ziel, das alle Kirchen
suchen müssen.
V.
Kirche, Reich Gottes und Reich Christi
u
Die Kirche stellt Keim und Anfang des Reiches auf Erden dar (vgl. LG 5).
u
Zwischen Christus, dem Himmelreich (Reich Gottes oder Reich
Christi) und der Kirche besteht eine innige Verbundenheit.
u
Es gibt eine untrennbare Beziehung zwischen Kirche und
Reich.
u
Reich Gottes ist nicht mit der (wirklichen/sichtbaren)
Kirche identisch.
VI.
Die Kirche und die Religionen im Hinblick auf das Heil
u
Christus bringt das Heil: die Kirche ist notwendig für das
Heil.
u
Das Heil ist für alle in Christus zugänglich kraft der
Gnade.
u
Kirche ist kein komplementärer oder gleichwertiger Heilsweg
neben den anderen Religionen.
u
Missionsauftrag der Kirche.
Schluss
u
Die theologische Reflexion aufgerufen, den Glauben der
Kirche neu zu bekräftigen und von ihrer Hoffnung überzeugend und
eindringlich Rechenschaft zu geben.
u
Das christliche Mysterium überwindet jede Schranke von Zeit
und Raum und verwirklicht die Einheit der Menschheitsfamilie.
Entstehung
- Bedeutung
u
Kongregation für die Glaubenslehre
u
Einheitssekretariat
u
Ziel der Erklärung
u
Zeitpunkt der Veröffentlichung
u
Öffentlichkeitswirkung
Ein
Jahr danach
u
Ökumenische Zusammenarbeit
u
Rechtfertigungslehre
u
Ökumenischer Kirchentag 2003 Berlin
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