Trauung

DIE FEIER unserer TRAUUNG  
am 1. Mai 1999 in Oberschleichach


Eröffnung

  • EMPFANG DES BRAUTPAARES

  • ERÖFFNUNG

    4./5. Der Leiter des Gottesdienstes (Zelebrant) begibt sich in der Regel zusammen mit den Ministranten (und dem Diakon) zum Portal der Kirche. Er empfängt das Brautpaar, die Trauzeugen und die Hochzeitsgäste und heißt sie willkommen. Dabei ist es möglich, daß der Zelebrant den Brautleuten zur Erinnerung an ihre Taufe Weihwasser reicht und/oder alle Versammelten damit besprengt.

  • EINZUG

    6. Es folgt der Einzug in die Kirche. Der Hochzeitszug wird nach Möglichkeit von festlicher Musik (Eröffnungsgesang, Orgelmusik, anderer Instrumentalmusik) begleitet.
    7. Nach dem Kreuzzeichen und der Begrüßung führt der Zelebrant in die Feier mit persönlichen Worten ein.

  • LIED: Wo Menschen sich vergessen

Wortgottesdienst

  • GEDENKEN

    Das Himmelreich beginnt dort, wo sich zwei Menschen aufeinander einlassen.
    Ohne unsere Eltern, Großeltern und alle anderen Vorfahren wären wir heute nicht hier. Zu Beginn dieser Feier denken wir ganz besonders an die Verstorbenen, damit uns bewußt wird, daß sie mit uns feiern.
    - Stille -
    Das Himmelreich beginnt dort, wo sich zwei Menschen aufeinander einlassen.
    Gott hat den Menschen als Mann und Frau nach seinem Abbild geschaffen. Das feiern wir jetzt als große Gemeinschaft. Dafür wollen wir Gott loben.

  • LIED: Te deum laudamus

  • TAGESGEBET

  • LESUNG: Gen 28,10-17

  • ANTWORTGESANG: Herr, gib Ohren dich zu verstehen

  • HALLELUJA: GL 920,1
  • EVANGELIUM: Mt 16,13-20

  • PREDIGT

Trauung

  • BEFRAGUNG NACH DER BEREITSCHAFT ZUR CHRISTLICHEN EHE

    11. Nach der Ansprache wendet der Zelebrant sich an die Brautleute, etwa:

    Zelebrant:
    Liebes Brautpaar! Ihr seid in dieser entscheidenden Stunde eures Lebens nicht allein. Ihr seid umgeben von Menschen, die euch nahestehen. Ihr dürft die Gewißheit haben, daß ihr mit dieser Gemeinde und mit allen Christen in der Gemeinschaft der Kirche verbunden seid. Zugleich sollt ihr wissen: Gott ist bei euch. Er ist der Gott eures Lebens und eurer Liebe. Er heiligt eure Liebe und vereint euch zu einem untrennbaren Lebensbund. Ich bitte euch zuvor, öffentlich zu bekunden, daß ihr zu dieser christlichen Ehe entschlossen seid.

    12. Der Zelebrant befragt die Brautleute nach ihrer Bereitschaft zur christlichen Ehe.
    13. Der Zelebrant fragt zuerst den Bräutigam:

    Zelebrant:
    Mi, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluß mit Claudi den Bund der Ehe zu schließen?
    Bräutigam:
    Ja
    Zelebrant:
    Willst du sie lieben und achten und ihr die Treue halten alle Tage ihres Lebens?
    Bräutigam:
    Ja

    14. Der Zelebrant richtet dieselben Fragen an die Braut:
    Zelebrant:

    Claudi, ich frage dich: Bist du hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung und aus freiem Entschluß mit Mi den Bund der Ehe zu schließen?
    Braut:
    Ja
    Zelebrant:
    Willst du ihn lieben und achten und ihm die Treue halten alle Tage seines Lebens?
    Braut:
    Ja

    15. Die folgenden Fragen richtet der Zelebrant an beide Brautleute gemeinsam:
    Zelebrant:

    Seid ihr beide bereit, die Kinder anzunehmen, die Gott euch schenken will, und sie im Geist Christi und seiner Kirche zu erziehen?
    Braut und Bräutigam:
    Ja, alle vier!
    Zelebrant:
    Seid ihr beide bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und in der Welt zu übernehmen?
    Braut und Bräutigam:
    Ja

  • SEGNUNG DER RINGE

    16. Vor der Eheschließung werden die Ringe gesegnet.

    Zelebrant:
    Ihr seid beide zur christlichen Ehe bereit. Bevor ihr den Bund der Ehe schließt, werden die Ringe gesegnet, die ihr einander anstecken werdet. Die Ringe werden vor den Zelebranten gebracht, der darüber folgendes Segensgebet spricht.
    Zelebrant:
    Herr und Gott, wir danken dir, daß du uns deine Nähe schenkst, wo Menschen einander lieben. Segne + diese Ringe und segne Claudi und Mi, die diese Ringe als Zeichen ihrer Liebe und Treue tragen werden. Laß in ihrer Liebe zueinander deine Gegenwart unter uns sichtbar werden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Alle: Amen.

  • VERMÄHLUNGSSPRUCH

    Zelebrant:
    So schließt ihr jetzt vor Gott und vor der Kirche den Bund der Ehe, indem ihr das Vermählungswort sprecht. Dann steckt ihr einander den Ring der Liebe und Treue an.

    21. Die Brautleute wenden sich einander zu. Der Bräutigam spricht:
    Claudi, ich liebe dich. Ich weiß, wie wertvoll du für mich bist und sein wirst, denn so ist es von Gott gewollt. Ich nehme dich an so wie du bist, denn das gehört alles zu dir und so ist es von Gott gewollt. Ich will dich in Ehren halten, dir zeigen, wie wertvoll du mir bist und dich begleiten in unserem Leben, so ist es von Gott gewollt. Daher nehme ich dich vor Gottes Angesicht an, so wie du bist. Ich verspreche dir die Treue - jetzt und alle Tage meines und unseres gemeinsamen Lebens, nicht nur zu guten Zeiten, sondern gerade in schweren und bösen Zeiten. Ich nehme dich an als meine Frau - als meine Ergänzung, damit wir in unserer Liebe das Abbild Gottes widerspiegeln.
    22. Der Bräutigam steckt der Braut den Ring an und spricht: Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

    23. Danach nimmt die Braut den Ring des Bräutigams und spricht: Mi, ich liebe dich. Mit dir will ich das Reich Gottes erleben. Mit dir will ich den Weg des Lebens gehen. Dir will ich Begleitung sein alle Tage unseres Lebens. Dir will ich treu sein. In guten Tagen, aber auch und besonders in schweren Tagen. Ich liebe dich mit all deinen unterschiedlichen Seiten. Ich liebe dich so, wie du bist. Deshalb sage ich JA zu dir. Deshalb nehme ich Dich vor Gottes Angesicht an als meinen Mann.
    22. Die Braut steckt dem Bräutigam den Ring an und spricht: Trag diesen Ring als Zeichen unserer Liebe und Treue: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.

  • BESTÄTIGUNG DER VERMÄHLUNG

    32. Der Zelebrant wendet sich an die Brautleute und spricht zu ihnen:
    Reicht nun einander die rechte Hand. Gott, der Herr, hat euch als Mann und Frau verbunden. Er ist treu. Er wird zu euch stehen und das Gute, das er begonnen hat, vollenden.

    33. Der Zelebrant legt die Stola um die ineinandergelegten Hände der Brautleute. Er legt seine rechte Hand darauf und spricht:
    Im Namen Gottes und seiner Kirche bestätige ich den Ehebund, den ihr geschlossen habt.

    34. Der Zelebrant wendet sich an die Trauzeugen und an die übrigen Versammelten und spricht:
    Euch aber, Alex und Joachim, und alle, die zugegen sind, nehme ich zu Zeugen dieses heiligen Bundes. "Was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen." (Mt 19,6)

  • ENTZÜNDEN DER KERZE

    Juli und Elmi bringen die Hochzeitskerze.
    Zelebrant:
    Das Licht der Osterkerze ist ein Zeichen für die Nähe Gottes. An Ostern hat das Licht dieser Kerze das Dunkel der Nacht erhellt. Wenn wir jetzt daran eure Hochzeitskerze entzünden, dann soll es für euch das Zeichen der Nähe Gottes sein in dunklen und hellen Zeiten. Die Kerze soll euch an den heutigen Festtag und den Bund, den ihr vor Gott geschlossen habt, erinnern.

  • FEIERLICHER TRAUUNGSSEGEN

    Der Zelebrant lädt alle Versammelten mit folgenden Worten zum Gebet für die Brautleute ein:
    Laßt uns beten zum Herrn für Claudi und Mi, die zur Trauung an den Altar getreten sind, damit sie für immer verbunden bleiben in gegenseitiger Liebe.
    Du hast den Menschen als dein Ebenbild erschaffen und zwischen Mann und Frau eine untrennbare Gemeinschaft gegründet. Du willst, daß sie nicht mehr zwei sind, sondern ein Leib, um kundzutun, daß der Bund nicht gelöst werden darf, den du selber gestiftet hast. Heiliger Gott, auf deinen Willen gründet die Verbindung von Mann und Frau. Auf dieser Gemeinschaft ruht dein Segen.

    Der Zelebrant streckt seine Arme über die Brautleute aus:
    Dein reicher Segen, Herr, komme herab auf Claudi und Mi.
    Gib ihnen die Kraft des Heiligen Geistes für ihr gemeinsames Leben, daß sie in der Gemeinschaft der Ehe ein Herz und eine Seele sind und füreinander Zeichen deiner Gegenwart. Hilf ihnen, eine christliche Ehe zu führen und Verantwortung in der Welt zu übernehmen; verleihe ihnen Offenheit für andere Menschen und die Bereitschaft, fremde Not zu lindern. Laß sie mit Kindern gesegnet sein. Gib ihnen die Gnade, daß sie in frohen Tagen dich loben, in der Trauer bei dir Trost finden, in der Not deine Hilfe spüren und bei all ihrem Tun deine Nähe erfahren. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.

  • BAND

  • FÜRBITTEN

  • KOLLEKTE

    Zelebrant:
    Die Kollekte (Was ist Kollekte? Gabe = Teilhabe an unserer Freude) des heutigen Tages ist für die Campesinos in Bolivien bestimmt, bei denen Claudi im letzten Jahr 7½ Monate gelebt hat. Die Campesinos leben in einer Region, in der aufgrund der Höhe (4000m) und des steinigen Bodens sehr wenig wächst.Trotz Unterstützung haben sie nur das Allernotwendigste zum Überleben. Jetzt startet die Hilfsorganisation vor Ort ein neues Projekt: die Züchtung von Angorahasen. Da die Wolle in Bolivien sehr gefragt ist und es dort kaum Züchter gibt, haben die Campesinos so die Chance, etwas dazuzuverdienen. Die Campesinos haben die Möglichkeit, die technischen Dinge (Ernährung, Scheren usw.) zur Hasenzucht zu lernen, aber sie haben nicht das Geld, sich einen Hasen zu kaufen. Dabei soll ihnen unsere Kollekte helfen.

Eucharistiefeier

  • GABENBEREITUNG

    LIED: Wenn das Brot, das wir teilen
    Gabenprozession: Mami - Wein, Mama - Kelch, Iga - Hostienschale, Ministranten - Kollekte

  • PRÄFATION

  • SANCTUS

  • LIED: Heilig, heilig, heilig ist der Herr des ganzen Universums

  • KANON (gesungen nach Jansens)

    Zelebrant:
    Er nahm am Abend, bevor er zum Leiden ging, Brot in seine Hände, segnete es, dankte, brach es und gab es seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet und esset. Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. -
    Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum und reicht‘ ihn seinen Jüngern mit den Worten: Nehmet und trinket alle daraus. Das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis. -
    Das ist das Geheimnis unseres Glaubens.
    Alle:
    Deinen Tod, o Herr, verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir bis du kommst in Herrlichkeit.
    Zelebrant:
    Erinnern wir uns, was dieser Jesus in unserer Mitte war und ist und sein wird. Er kam, das Wort des Vaters wurde Mensch wie wir, die Sünde ausgenommen. Er lebte verborgen inmitten der Menschen bis zu seinem dreißigsten Jahr. Dann stand er auf und redete vom Reich Gottes, daß die Liebe alles in allem sei. Er heilte, tröstete, spendete Brot und erweckte Tote. Er gab ein Beispiel des Dienens, litt und starb am Kreuze. Er erstand von den Toten und machte gewiß, daß der Tod nicht das Ende sei. Die Liebe ist stärker als der Tod, die Gerechtigkeit siegt über den Haß, der Friede über den Streit. Er ist beim Vater, und der Geist beider macht uns zu seinen Jüngern, bis er wiederkommt. Und um diesen Geist bitten wir für die kommenden Tage, für unser Leben für die Zukunft der Welt.
    Dem Vater werde alle Herrlichkeit,
    Alle:
    in alle Zukunft, Amen;
    Zelebrant:
    durch Christus,
    Alle:
    in alle Zukunft, Amen;
    Zelebrant:
    mit Christus,
    Alle:
    in alle Zukunft, Amen;
    Zelebrant:
    in Christus,
    Alle:
    in alle Zukunft, Amen.

  • VATER UNSER (gesungen)

  • AGNUS DEI

    LIED: JohVin (3x)

  • KOMMUNION

    Alex

Abschluß

  • DANKLIED Ich bin bei euch
    Zwischentexte: Gen 1,26-31 - Dtn 6,4-5 - Tob 8,5-7 - Das Himmelreich beginnt dort...

  • SCHLUSSGEBET

  • SEGEN

  • AUSZUG

  • LIED

Trauung

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